Das Rad erfinden – immer und immer wieder

16. August 2011

Fünfmal der gleiche Dialog, aus verschiedenen Adobe-Programmen (Klicken zum Vergrößern). Wer findet alle Fehler und Unterschiede?

  1. Keiner ist als „Sheet“ ausgeführt, wie Apple es vorsieht. Sie bleiben also nicht am Dokument.
  2. Alle haben verschiedene Größen.
  3. Mal ist der Text mit dem linken Button ausgerichtet, mal nicht.
  4. Überhaupt, die Abstände innerhalb der Dialoge.
  5. Zwei Dialoge haben keinen Fenstertitel (die beiden CS5-Versionen), drei haben einen. Darunter die beiden Dialoge der Preview-Versionen, also von neuen Programmen. Aber alle drei Titel sind verschieden.
  6. Der Muse-Dialog (Muse ist das einzige AIR-Programm) enthält auch die „Ampel“ mit dem roten Knopf zum Schließen.
  7. Die Icons sind mal groß, mal klein. Es sind entweder nur das Programm-Icon, nur das Warndreieck, oder beides. Nicht mal bei den beiden CS5-Programmen sind sie gleich.
  8. Bei den deutschen Dialogen heißt es mal „Sichern“, mal „Speichern“. Auch das ist bei den CS5-Programmen unterschiedlich.
  9. Edge benutzt nicht nur „No“ und „Yes“ statt „Don’t Save“ und „Save“, es vertauscht auch noch „Cancel“ und „No“ und stellt den destruktiven Button gleich neben den sicheren.
  10. Im Muse-Dialog malt Adobe eigene Buttons.
  11. Der Text ist mal fett und mal nicht. Immerhin ist das bei den CS5-Programmen gleich.
  12. Dafür sind die Texte bei beiden CS5-Programmen unterschiedlich.

Anscheinend wird bei Adobe sogar so ein Standarddialog jedesmal neu erfunden. Das Schlimme daran sind nicht allein die Unterschiede (die Apple-HIG sind tot, oder nicht?), sondern die unnütze Arbeit, die die Entwickler jedesmal neu hineinstecken, und die Unsicherheit, die der Nutzer deswegen hat.

Alles hängt zusammen. Oder so.

9. Juni 2011

Es gibt schon lustige Zufälle.

Prolog: Vor Jahren habe ich im Urlaub in Dänemark ein Konzert in Odense besucht, um David Eugene Edwards spielen zu sehen. Edwards war einer der Musiker von 16 Horsepower gewesen (großartige, besessene Musik), und nun war er solo unterwegs. Er bestritt das Konzert aber nicht allein, sondern als einer von drei Acts. Vor ihm spielten noch Brother Danielson und Sufjan Stevens. Die kannte ich beide nicht.

Aber die drei verband etwas, nämlich ihre tief christliche (archaisch-christliche) Einstellung, die auch – unterschiedlich explizit – ihre Musik prägte. Zum Glück war die von „christlicher Rockmusik“ weit entfernt, aber schräg war das schon. Brother Danielson lieferte den durchgeknalltesten Auftritt ab, den ich bisher gesehen habe. Verkleidet als Baum, kreischte er mit Falsettstimme seine Erweckungs- und Missionslieder hinaus. Unbeschreiblich. Aber die Musik von Suvjan Stevens gefiel mir.

Eine Weile nach dem Urlaub fuhr ich von Hamburg nach Bremen. Ich schaltete das Radio an, und auf NDR lief eine Sendung über Stevens, was ich schon bemerkenswert fand. Wie ich so zuhöre, überhole ich langsam einen Lastwagen. Und auf dem steht in Riesenbuchstaben: Odense.

Zeitsprung, ein paar Jahre später. Über einen Artikel auf wired.com erfahre ich von Zoë Keating, laut Eigenbeschreibung „professional avant cellist and amateur nerd“. Also sehr interessant.

Nochmal später. Mit Freunden (die übrigens auch in Odense dabei waren), radeln wir durchs Bremer Blockland und machen Rast am Hof Kaemena, Eis essen (leckerstes Bio-Eis). Eine junge Frau baut eine kleine Musikanlage auf, und nach ein paar Problemen mit herausfliegenden Sicherungen hören wir wunderbare kleine Stücke – alle mit Dinosauriernamen betitelt – mit ihrem Gesang, Violine, Accordeon und einer Loopbox. Bei Loopbox fällt mir Zoë Keating ein, und ich spreche die Musikerin, Emma Hooper (auftretend als „Waitress for the Bees), darauf an. Ja, die mag sie auch.

Wieder zu Hause finde ich ihre Website und darüber ihre Seite bei Bandcamp, wo man ihre Musik auch kaufen und herunterladen kann (nun hatten wir aber schon die CD).

Und was steht auf der Homepage von Bandcamp?

Natürlich habe ich mir dann auch angeschaut, was Amanda Palmer für Musik macht (z.B. Radiohead-Cover mit der Ukulele begleitet).

Und es ist fast schon unnötig zu erwähnen, dass Amanda Palmer und Zoë Keating auch schon zusammen gespielt haben.

Geraune statt Journalismus: Wie die FTD ein Bild (um)deutet und Verschwörungstheorien Futter gibt

4. Mai 2011

 

P050111PS-0210, ursprünglich hochgeladen von The White House

Über den RSS-Feed des Stern bin ich heute auf diese Nachricht gestoßen: »Interaktives Foto: Die inszenierte Todesnacht«

Im Anrisstext steht:

»Präsident am Katzentisch, Militärs im Zentrum, Außenministerin entsetzt: Auf dem Foto der Todesnacht hinterlassen die USA nichts dem Zufall. Unser Partner FTD.de erklärt das Bild.«

Die Headline bei der FTD:

»Wie das Weiße Haus Bin Ladens Todesnacht inszeniert«

Und weiter:

»Auf dem offiziellen Foto […] ist jedes Detail bewusst gewählt.«

Das jetzt schon berühmte Bild ist eine Inszenierung? Oder war gar die Todesnacht inszeniert, also gar nicht richtig echt? Was schreiben die da?

Das Interaktive Foto ist eine kommentierte Führung durch dieses Foto des offiziellen Fotografen des Weißen Hauses, Pete Souza. Nach einem Satz, was auf dem Bild zu sehen ist, scheibt Autor Matthias Janson:

»Was bei flüchtiger Betrachtung als unbemerkter Schnappschuss erscheint, erweist sich bereits beim Blick auf die Aufnahmeperspektive als perfekt durchkomponiertes PR-Foto:«

Was soll damit gesagt werden? Pete Souza macht seit Jahren tausende von Fotos in der nächsten Umgebung des Präsidenten. Außerdem versteht er sein Metier, d.h. er ist geübt, Momente durch Wahl von Bildausschnitt und den richtigen Zeitpunkt so zu verdichten, dass ein packendes Bild entsteht. Natürlich kennt er die Regeln der Bildkomposition, und natürlich wird aus den gemachten Bildern das ausgesucht, das eine bestimmte Bildaussage am treffendsten wiedergibt. Seine Bilder sind, wenn man will, PR.

Aber unter PR-Fotos versteht man gemeinhin auch speziell für einen Anlass »inszenierte« Fotos, also gestellte oder geschönte Aufnahmen, die keinen authentischen Moment zeigen, sondern solche, bei dem das Motiv und die Situation vollständig unter Kontrolle des Fotografen stehen und vielleicht nur dafür gemacht sind. Die Bilder für die Wahlplakate der Bremer CDU-Kandidatin sind ein schönes Beispiel dafür. Wer glaubt schon, dass die Arbeiter neben ihr »echt« sind? Dass das Bild auf einer echten Firmenbesichtigung geschossen wurde? Und was steht wohl auf dem Clipboard, das sie in der Hand hat? Natürlich ist das nur eine Requisite.

Meint Janson PR in diesem Sinne?

Janson stellt auch einen Gegensatz auf, der keiner ist: warum kann ein Schnappschuss nicht der PR dienen? Das entscheidende Wort ist »perfekt durchkomponiert«. Nach dem suggestiven Titel »die inszenierte Todesnacht« legt er damit die Deutung nahe, das Bild sei wie ein Gemälde komponiert. Und das ist dann ja irgendwie nicht echt, nicht authentisch.

»Der Fotograf befindet sich nahezu auf Augenhöhe mit den aufgenommenen Personen, wodurch sich der Betrachter als Teil der Szenerie fühlt.«

Ein Teil der Personen im Bild steht, ein anderer Teil sitzt. Souza hat das Bild aus einer Höhe dazwischen aufgenommen, wahrscheinlich in leicht gebückter Haltung oder in der Hocke, eigentlich auf der Augenhöhe von niemandem. Am ehesten ist das noch die Augenhöhe von Sicherheitsberater McDonough (links neben Clinton), und der ist sicherlich nicht die Hauptperson. Als Teil der Szene fühlt sich der Betrachter dennoch, was aber eher daran liegt, dass Souza sehr nah am Geschehen ist und ein leichtes Weitwinkelobjektiv eingesetzt hat (35 mm Brennweite nach den EXIF-Daten, die auf Flickr zu sehen sind).

»Der Raum ist für dieses Foto perfekt ausgeleuchtet, ein Blitzlicht ist nicht zu erkennen.«

Der Raum ist bei weitem nicht perfekt ausgeleuchtet. Auf andere als die in so einem Raum normalen Lichtquellen gibt es keine Hinweise. Die indirekte Beleuchtung an der Rückwand führt dazu, dass die hellen Stellen an der Wand schon ausfressen, und die Personen, die dort stehen, sind ungünstig von hinten beleuchtet. Weiteres diffuses Licht scheint aus Richtung des Betrachters. Souza hat tatsächlich nicht geblitzt (dies wie alle weiteren technischen Daten entnehme ich den EXIF-Daten), aber er hat auch mit ISO 1600 und relativ offener Blende (3,5) fotografieren müssen. Seine Kamera kann schon so ziemlich rauschfreie Bilder erzeugen, und sicherlich wurde das Rauschen noch am Rechner reduziert. Trotzdem ist Obama etwas unscharf, und das Bild ist nicht ganz sauber. Bei einem perfekt ausgeleuchteten Raum könnte man solche Nachteile vermeiden.

»Der abgebildete Moment scheint in hohem Maß authentisch.«

Er scheint also nur so. Ist er es denn nicht? Und wenn es nicht authentisch ist, was dann?

»Barack Obama inszeniert sich auf diesem Foto als Mann des Volkes, den man im Supermarkt nebenan treffen könnte. Er trägt statt eines steifen Anzugs eine bequeme Jacke. «

Er »inszeniert sich«. Also hat er seinen Aufzug bewusst so für diesen Augenblick, für dieses Foto gewählt?

»Sein Sitzplatz am Tisch ist nicht besonders hervorgehoben, dadurch entsteht beim Betrachter der Eindruck eines eingespielten Teams mit flachen Hierarchien.«

Flache Hierarchien sind natürlich modern und gut, und das Bild soll damit also auch unter diesem Aspekt die Regierungsmannschaft in ein positives Licht stellen.

Wenn aber ein Chef eine Anweisung an sein Team gegeben hat, hat er, wenn er gut ist, konkret erst einmal nichts zu tun. Das gilt besonders in straff hierarchisch organisierten Strukturen. Anders als Brad Webb (der uniformierte Mann in der Mitte), ist Obama also momentan tatsächlich nur Zuschauer. Ich finde übrigens nicht, dass dies ein Musterbild für ein eingespieltes Team ist.

»Durch seine gebeugte Haltung und den ernsten Gesichtsausdruck vermittelt Obama zudem Konzentration und entkräftet eine mögliche Vermutung, er könne bei der Tötung Bin Ladens Freude empfunden haben.«

Das kann er ja nur absichtlich und in vollem Bewusstein der Wirkung getan haben. Woher weiß Janson eigentlich, dass dies der Moment der Tötung Bin Ladens ist? Die Bildunterschrift des Weißen Hauses sagt nur »(they) receive an update on the mission against Osama bin Laden«.

»Obama ist – anders als seine Außenministerin – nicht scharf gestellt.«

Bei einer Blende von 3,5 wäre es auch nicht möglich, beide scharf im Bild zu haben. Souza musste sich also entscheiden, aber er hat vielleicht sogar mehrere Bilder gemacht, bei denen die Schärfe jeweils woanders liegt (sogar ich mache das so). Und zum Schluss wird das Bild mit der besten Wirkung ausgesucht.

»Hillary Clinton wirkt geschockt. Ob sie es tatsächlich war, lässt das Bild offen.«

Wirkt sie so? Man kann den Gesichtsausdruck auch weniger dramatisch so deuten, dass da jemand mit großer Anspannung einem emotional mitreißenden, hochwichtigen Ereignis folgt, dessen Ausgang nicht gewiss ist. Ich habe auch schon Fußballfans mit diesem Ausdruck gesehen. Aber wie Janson das schreibt, erzeugt er den Eindruck einer Frau, die möglicherweise schauspielert, wenn auch – vielleicht – unbewusst:

»Zweifel sind jedoch angebracht: Die Kommunikationswissenschaftlerin Elke Grittmann weist auf den Trend hin, dass Fotografien innherhalb der politischen Berichterstattung zunehmend danach ausgewählt werden, ob sie Emotionen transportieren. Eine erfahrene Politikerin wie Hillary Clinton weiß das und verhält sich vermutlich danach. Laut Grittmann nutzen viele Politiker den „Pawlowschen Reflex“ von Fotografen aus, die stets auf der Suche nach originellen Motiven sind.«

Aha. Clinton setzt also einen geschockten Gesichtsausdruck auf, auch wenn sie es vielleicht nicht ist, nur um damit den pawlowschen Reflex von Fotograf Souza auszulösen. Das suggeriert Jansons Text. Bin ich der einzige, der das für ein wenig zu weit hergeholt hält? Kann es nicht vielleicht so sein, dass die Außenministerin wirklich angespannt ist, und dass Souza als guter Fotograf, der er ist, deshalb die Gewichtung im Bild auf sie gelegt hat? Vielleicht sogar instinktiv? Dann wäre aber das Bild nicht so schön »inszeniert«, also geplant, was es ja von allen Beteiligten irgendwie zu sein scheint, wenn man Janson folgt.

Zu Joe Biden sagt Janson nicht viel, was mit dem Bild zu tun hat, aber auch bei ihm weist er auf den fehlenden Anzug und die nicht vorhandene Krawatte hin, wodurch dieser »weniger wie ein Repräsentant des Staates denn als ein Politiker, der sich durch Volksnähe auszeichnet« erscheint. Das kann ja sein, aber in diesem textlichen Umfeld muss der Leser wohl vermuten, Biden trage das nur wegen der Wirkung für dieses Bild.

Zu Brigadegeneral Marshall B. Webb zählt Janson ein paar Beobachtungen auf (die Uniform, seinen Platz in der Bildmitte, seine andere Blickrichtung, den erhöhten Sitzplatz) und fasst zusammen:

»All diese Faktoren suggerieren, dass das tatkräftige US-Militär die Anti-Terror-Aktion zu jeder Zeit unter Kontrolle hatte.«

Aber so, wie der Brigadegeneral auf seinen Laptop schaut, sieht er für mich ganz und gar nicht tatkräftig aus, sondern eher ein wenig linkisch; so wie einer unserer Projektmanager, wenn das mit der Webex-Konferenz nicht so recht läuft. Hat er die Situation wirklich unter Kontrolle? Man kann das so oder so sehen. Ich glaube, dass meine Deutung mit größerem Recht aus dem Bild herauszulesen ist.

Aber damit wäre das Bild ja kein perfektes PR-Foto.

Webb trägt natürlich Uniform, denn er ist im Dienst und kann, anders als seine Chefs, nicht leger auftreten. Nicht Uniform tragen zu müssen, ist das Privileg der wirklich hochgestellten, also eher ein Zeichen dafür, dass der General das ist, was man einen Manager nennt. Tatkräftig mag er ja sein, aber wo sieht man das im Bild? Gar nicht, das ist eine willkürliche Charakterisierung, die Janson da einfügt.

Diese Bildstrecke hinterlässt bei mir einen ganz schlechten Nachgeschmack. Ich bin ja ein Freund von investigativem Journalismus. Aber was ist das, was Matthias Janson hier schreibt? Er ist derjenige, der das Bild inszeniert. Er macht, was Verschwörungstheoretiker machen: Absicht finden, wo Absicht nur mit Mühe herauszulesen wäre, unlautere Intentionen andeuten (aber nicht zu eindeutig), normale Umstände als Beleg für Manipulation auslegen. Er widerspricht sich selbst. Seine Deutungen sind nicht durch das gedeckt, was er als Beleg anführt.

Und das in einem Umfeld, in dem jetzt schon Verschwörungstheorien gedeihen. Natürlich macht die US-Regierung PR. Natürlich darf man Zweifel hegen über die Art, wie die US-Regierung ihre Aktionen präsentiert, und natürlich muss man nicht alles glauben, was von offiziellen Stellen veröffentlicht wird.

Aber was die FTD mit diesem Artikel auf ihren Seiten präsentiert, ist einfach nur schlechter Journalismus. Und wenn schon Autoren der FTD mit Tatsachen so manipulativ umgehen: wie soll man da noch gegen die richtigen Wahrheitsverdreher argumentieren. Oder gegen BILD.

Der Drache und die Prinzessin

23. März 2011



Der Drache und die Prinzessin, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

Man vergisst heute zu leicht, was für grausliche Geschöpfe Drachen gewesen sind.

Jetzt twittert er nur noch?

9. März 2011

So kann’s kommen. Nachdem ich mit unsicheren Erwartungen mit dem Twittern anfing, liegt das Blog mehr oder weniger brach. Tatsächlich ist Twitter zu einem sehr lebendigen Austauschmedium geworden. Aktuell, persönlich, kurzweilig. Und einen Tweet abzusetzen ist sehr viel niedrigschwelliger als einen Blogartikel zu schreiben. Das Blog ist aber nicht tot – mit der Zeit muss sich jedoch erweisen, was ich wie wo publizieren möchte.

Adobe Qualitätssoftware

9. August 2010

Gerade habe ich selbst erlebt, wie es sich rächt, dass Adobe sich mit seiner Creative Suite nicht an die Interface-Konventionen von Apple hält, sondern stattdessen die Oberflächen – schlecht – selbst nachbaut:
Ich dachte kurz, dass man das Dokumentenfenster von Fireworks CS5 nicht vergrößern kann.
Warum? Es fehlt rechts unten der schraffierte »Anfasser«, an dem man durch Ziehen die Fenstergröße verändert. Geht man mit der Maus auf die Fläche, zeigt sich auch kein anderer Cursor.
Was zum Teufel?
Es ist unfassbar: man muss mit dem Cursor ein wenige Pixel großes Ziel genau auf der Ecke des Fensters treffen, dann zeigt sich der Resize-Cursor. Damit verhält sich das Programm anders als fast alle anderen Mac-Programme.
Unter Windows mag das ja erwartet werden, und vielleicht ist es ja toll, dass man das Fenster (ebenfalls wie unter Windows) auch an den Kanten skalieren kann. Auf dem Mac zeigt das nur, wie wenig Adobe auf die Details achtet.
Und als hätte man es gedacht: Bei Illustrator CS5 verhält sich das Fenster zwar auch so, aber die Ecke sieht anders aus. Übrigens auch anders als bei richtigen Mac-Programmen.
Noch etwas, was Adobe beim Nachbauen vergessen hat: Anders als bei richtiger Mac-Software kann man ein im Hintergrund liegendes Fenster auch nicht mit gedrückter Befehlstaste skalieren, ohne das es sich in den Vordergrund drängt.

Fensterecken von Mail, Fireworks CS5 und Illustrator CS5 (von links nach rechts)

Fensterecken von Mail, Fireworks CS5 und Illustrator CS5 (von links nach rechts)

Die Pixelkrümel in der Statuszeile bei Fireworks sind übrigens auch ein Redraw-Fehler. Anders als noch bei CS3 wird das Fenster live skaliert (es ist nicht nur die Fensterkontur zu sehen), aber das macht so auch keinen Spaß mehr.

Adobe braucht Konkurrenz. Dringend.

Update: Auch das Blog Adobe UI Gripes hat die Sache in seine umfangreiche Sammlung aufgenommen.

Regensängerin

22. April 2010



Regensängerin, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

Tochter hat gemalt, und dieses Bild ist schon viele Tage dem Abwischen entgangen.

Geschwister mobil

31. März 2010



Geschwister mobil, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

Sehr genau drei Jahre nach seiner Schwester fährt Anton allein Rad. Wir sind auch nicht wieder so blöd gewesen, ihm ein zu großes Fahrrad zu geben, und deswegen hat er mal eben so gelernt, auch allein loszufahren. Großer Junge.

Herbst

11. November 2009



Herbst, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

Anton „Michel“ Pleyer

11. November 2009



Anton „Michel“ Pleyer, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

So war’s im Sommer.