Adobe Qualitätssoftware

9. August 2010

Gerade habe ich selbst erlebt, wie es sich rächt, dass Adobe sich mit seiner Creative Suite nicht an die Interface-Konventionen von Apple hält, sondern stattdessen die Oberflächen – schlecht – selbst nachbaut:
Ich dachte kurz, dass man das Dokumentenfenster von Fireworks CS5 nicht vergrößern kann.
Warum? Es fehlt rechts unten der schraffierte »Anfasser«, an dem man durch Ziehen die Fenstergröße verändert. Geht man mit der Maus auf die Fläche, zeigt sich auch kein anderer Cursor.
Was zum Teufel?
Es ist unfassbar: man muss mit dem Cursor ein wenige Pixel großes Ziel genau auf der Ecke des Fensters treffen, dann zeigt sich der Resize-Cursor. Damit verhält sich das Programm anders als fast alle anderen Mac-Programme.
Unter Windows mag das ja erwartet werden, und vielleicht ist es ja toll, dass man das Fenster (ebenfalls wie unter Windows) auch an den Kanten skalieren kann. Auf dem Mac zeigt das nur, wie wenig Adobe auf die Details achtet.
Und als hätte man es gedacht: Bei Illustrator CS5 verhält sich das Fenster zwar auch so, aber die Ecke sieht anders aus. Übrigens auch anders als bei richtigen Mac-Programmen.
Noch etwas, was Adobe beim Nachbauen vergessen hat: Anders als bei richtiger Mac-Software kann man ein im Hintergrund liegendes Fenster auch nicht mit gedrückter Befehlstaste skalieren, ohne das es sich in den Vordergrund drängt.

Fensterecken von Mail, Fireworks CS5 und Illustrator CS5 (von links nach rechts)

Fensterecken von Mail, Fireworks CS5 und Illustrator CS5 (von links nach rechts)

Die Pixelkrümel in der Statuszeile bei Fireworks sind übrigens auch ein Redraw-Fehler. Anders als noch bei CS3 wird das Fenster live skaliert (es ist nicht nur die Fensterkontur zu sehen), aber das macht so auch keinen Spaß mehr.

Adobe braucht Konkurrenz. Dringend.

Update: Auch das Blog Adobe UI Gripes hat die Sache in seine umfangreiche Sammlung aufgenommen.

Regensängerin

22. April 2010



Regensängerin, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

Tochter hat gemalt, und dieses Bild ist schon viele Tage dem Abwischen entgangen.

Geschwister mobil

31. März 2010



Geschwister mobil, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

Sehr genau drei Jahre nach seiner Schwester fährt Anton allein Rad. Wir sind auch nicht wieder so blöd gewesen, ihm ein zu großes Fahrrad zu geben, und deswegen hat er mal eben so gelernt, auch allein loszufahren. Großer Junge.

Herbst

11. November 2009



Herbst, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

Anton „Michel“ Pleyer

11. November 2009



Anton „Michel“ Pleyer, ursprünglich hochgeladen von Rainer Pleyer

So war’s im Sommer.

Bronco

12. Mai 2009



Bronco, originally uploaded by Rainer Pleyer.

Abendstimmung auf der Pferdefarm meines Sohns.

Ostern voraus

4. April 2009

Osterbunny.jpg

So also werden Osterhasen gezüchtet.

Neue Zeichnungen

2. April 2009

Von Jonna, in März und April 2009, auf Papier und Tafel.

pferd_thumb.jpg

Pferd (Klick zeigt die ganze Zeichnung)

tafelbild1.jpg

Sie selbst, mit Harke. Hände, sagt sie, sind ihr zu schwierig.
So sah ihre eigene nach der Arbeit aus:

kreidehand.jpg

Buffed

4. März 2009

Jonna hat sich heute meine Kamera umgehängt und ihren Bruder fotografiert.

Anton mit Buff

Jetzt twittert er auch noch

4. März 2009

Hallo, jetzt bin ich auch bei Twitter. Seit gestern habe ich einen Account (twitter.com/Goesselgold), und ein paar Tweets habe ich auch schon abgesetzt.

Es ist nicht so, dass ich twitter erst jetzt kennengelernt hätte. Schon länger verfolge ich die Tweets einiger Leute – über meinen RSS-Reader, meine zentrale Nachrichtenquelle.

Den Account habe ich jetzt eigentlich nur, weil ich mal eine moderne Bestätigungsseite nach einer Online-Registrierung sehen wollte, also aus beruflichen Gründen. Und wo hatte ich noch keinen Account? Was bringt keine großen Risiken oder Verpflichtungen? Twitter.

Also habe ich einen Account eingerichtet. Die Prozedur ist kurz und von den Designern so angenehm gemacht wie es gehen kann. Und nach dem Anlegen der Daten wird man gleich an die Hand genommen, um die weiteren Schritte zu unternehmen: Anderen Twitterern folgen, Kontakte suchen, Leute einladen.

Ich finde dafür gerade kein passendes deutsches Wort: Der Einstieg ist sehr „encouraging“. Weder „ermutigend“, noch „aufmunternd“ treffen die Art, wie man hier über die Schwelle getragen wird und wie das Weitermachen schmackhaft gemacht wird.

Werde ich Twitter benutzen? Wie intensiv? Ich weiß es noch nicht. Bin ich jetzt noch stärker gefangen im Netz als vorher schon? Mit Twitter als weiterem Kommunikationskanal neben Usenet (immer noch), Mail, RSS, Chat, Skype, Webforen?

Wir werden sehen.